Diese braucht der Körper, kann sie aber nicht selber bilden. Sie sollten daher vermehrt über pflanzliche Öle und daraus hergestellte Produkte aufgenommen werden. In einem Konsensus-Papier der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) fordern Ernährungsexperten deshalb mehr einfache und griffige Informationen, die Verbrauchern helfen, sich im Dschungel der unterschiedlichen Fettsäuren besser zurechtzufinden. Die Unilever Marken-Margarinen nehmen diesen Aufruf ernst und starten im April eine umfangreiche gemeinschaftliche Aufklärungskampagne rund um essentielle Fettsäuren.
Dass gezielte Aufklärung und eine Umstellung auf bevorzugt pflanzliche Fette viel bewirken kann, zeigt ein beispielhaftes Langzeit-Projekt in Finnland. Mit dem Austausch fettreicher gegen fettreduzierte Lebensmittel sowie tierischer gegen pflanzliche Fette konnte langfristig eine drastische Senkung des Risikos für Herzkreislauferkrankungen in der Bevölkerung beobachtet werden.
Dagmar von Cramm, Oecotrophologin und erfolgreiche Autorin von Kochbüchern und Ernährungs-Ratgebern erklärt: "Wir haben so lange "low-fat" gepredigt, dass die Menschen die Fette vermeiden, die sie auf den ersten Blick erkennen. In diesen sichtbaren Fetten stecken aber oft die "guten Fette" drin. Um mehr hochwertige pflanzliche Öle und die darin enthaltenen essentiellen Fettsäuren in die tägliche Ernährung zu bringen, brauchen wir plakative und einfache Verzehr-Beispiele, die auf den Ernährungsgewohnheiten der Verbraucher aufsetzen." Demnach wäre für die "Brot-Esser Nation Deutschland" eine einfache und gesunde Umsetzung der wissenschaftlichen Fett-Empfehlungen zum Beispiel, ein Brot mit Margarine und magerem Putenschinken zu belegen. Das - so von Cramm weiter - sei deutlich gesünder, als fetten Schmelzkäse oder Streichwurst zu wählen und auf einen pflanzlichen Brotaufstrich darunter zu verzichten. Allgemein ausgedrückt gilt: Ein Brot mit "gutem Fett" bestreichen und gleichzeitig "schlechte Fette" zu sparen, ist viel gesünder, als völlig auf Fett zu verzichten!
"Wir möchten mit konkreter Wissensvermittlung widersprüchliche Botschaften und Mythen rund um Fette und Margarine auflösen", erklärt Arne Kirchem, Unilever Category Director, den Ansatz der Kampagne. Dazu gehen u.a. Beratungsteams an über 400 Standorten im Lebensmitteleinzelhandel an den Start. Umfangreiches Hintergrundwissen ist außerdem im Internet unter www.margarine.de zu finden. Von hier aus gelangen Interessenten auch zum Fettmonitor - einem unkomplizierten Online-Check, mit dessen Hilfe sich Besucher schnell einen ersten Überblick über ihre Fettzufuhr und die Aufnahme essentielle Fettsäuren verschaffen können.
Quelle:
www.margarine.de