Hotelzimmer, die in den vergangenen Jahren absolute Mangelware waren, stehen dieses Jahr selbst im Stadtzentrum von Basel noch zur Verfügung. Und das zu Preisen, die vor wenigen Monaten noch niemand für möglich gehalten hätte.
Der dramatische Einbruch bei den Uhrenverkäufen in wichtigen Schlüsselmärkten wie China, Russland und den USA ist hierfür maßgeblich verantwortlich. Im Februar 2009 sind z.B. die Schweizer Uhrenexporte gegenüber dem Vorjahr nominal um 28,4% auf 1.030,7 Mio. CHF gesunken, real wurde eine Abnahme von 22,4% verzeichnet. In den letzten zwei Monaten ist der Markt um 22% geschrumpft und hat damit den sinkenden Trend noch verschärft. Für viele Uhrenhersteller ist die Situation mittlerweile bedrohlich.
Wie sich die Krise endgültig auf die Zahl der Aussteller und Besucher sowie die Umsätze niederschlägt, bleibt abzuwarten. Nach Auffassung von Branchenexperten müssen sich die Aussteller der Baselworld 2009 auf einen Umsatzrückgang von 20 bis 30 Prozent einstellen. Die Messebranche hält derartige Prognosen für übertrieben und rechnet allenfalls mit einem Minus in einer Größenordnung von 5 Prozent. Die Messe Basel geht fest davon aus, dass die Aussteller in der Regel nicht auf einen eigenen Messeauftritt verzichten werden. Das Gesamtbudget dürfte aber bei vielen Ausstellern deutlich geringer sein als in den Vorjahren.
Quelle:
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