Auf Befragen nach seinem Reiseziel, gab der trotz seiner verbotenen Fracht bemerkenswert ruhige Niederländer an, dass er einen Freund vom Flughafen Frankfurt abholen wolle, der aus Papua-Neuginea anreise.
Diese Aussage erwies sich im weiteren Verlauf der Kontrolle recht bald als vorgeschoben, denn schon nach kurzem Suchen fanden die Zöllner auf der Rückbank eine Reisetasche und einen großen Müllbeutel, die beide randvoll mit Rauschgift gefüllt waren. Beide Taschen enthielten zusammen rund 10,5 Kilogramm Marihuana. Das Rauschgift befand sich in mehreren szenetypischen Großhandelsverpackungen (vakuumverschweißten Aluminium- und Plastikbeuteln).
Die Zöllner nahmen den Niederländer vorläufig fest und übergaben ihn dem Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, welches die weiteren Ermittlungen übernommen hat.
Das Rauschgift war vermutlich für Abnehmer im Main-Taunus-Kreis bestimmt und hat einen Straßenhandelswert von 50.000 - 60.000 Euro.
Quelle:
www.zoll.de