Nach dem Anklicken von „Mars“ in der Symbolleiste von Google Earth fliegt der Nutzer zu einer 3-D-Ansicht des Roten Planeten und erhält zusätzliche Informationen, Satellitenbilder und Geländeansichten. Die Tools zur Navigation und Erkundung entsprechen denen von Earth, dass heißt: Heran- und Herauszoomen, wechselnde Kameraansicht oder eine 360°-Drehung des Planeten mit nur einem Klick.
Darüber hinaus bietet das Update drei neue Funktionen. Zum einen können die Nutzer eine Reise in die Vergangenheit unternehmen, auf der sie den Roten Planeten durch das Auge der ersten Marsforscher betrachten können. Die historische Kartenebene ermöglicht es, altes Kartenmaterial der Astronomen Giovanni Schiaparelli, Percival Lowell und anderen zu sichten. Weiterhin ist es den Nutzern möglich, über die neue „Live vom Mars“-Ebene in die Gegenwart einzutauchen. Dabei werden durchgängig die aktuellsten Satellitenbilder der Mars-Raumsonde übertragen. „Live vom Mars“ enthält Bildmaterial der sich an Bord der Marssonde Odyssee befindlichen THEMIS-Kamera (http://themis.asu.edu). Die Nutzer können die Odyssey und den Mars Reconnaissance Orbiter auf ihren letzten Erkundungsflügen begleiten und sehen wohin die Reise als Nächstes geht. Diese und andere spannende Funktionen stehen den Nutzern ab sofort zur Verfügung. Anhand von zwei geführten Marsrundfahrten, erzählt von Ira Flatow, Public Radio Science Friday (http://www.sciencefriday.com), sowie Bill Nye, the Sciene Guy (http://www.billnye.com), erfahren die Nutzer jetzt alles über die Entdeckung des Roten Planeten und über die Geschichte seiner Wissenschaft und Erforschung.
Zusätzlich zu den seit seiner Einführung bestehenden Funktionen sind einige Elemente von Google Mars verbessert worden. Ab jetzt stehen aktualisierte Satellitenbilder der NASA (http://www.nasa.gov) und ESA (http://www.esa.int/esaCP/index.html) sowie eine vereinfachte Suchfunktion zur Erkundung bekannter Orte auf dem Planeten zur Verfügung. Wie schon zuvor in der Originalversion von Mars in Google Earth, können die Nutzer in geolokalisierten Artikeln von Hartmanns „A Travelers Guide to Mars“ stöbern, in denen sich alles um Valles Marineris dreht, das größte Grabenbruchgebirge unseres Sonnensystems. Darin wird auch der gigantischste Vulkan von Valles Marineris mit Namen Olympus Mons beschrieben sowie das berühmt-berüchtigte „Marsgesicht“ und viele andere bekannte Orte auf dem Planeten. Ferner können die Nutzer die Spuren der Mars Rover verfolgen und hochauflösende Panoramabilder der Marsoberfläche ansehen.
Quelle:
www.google.de