Die Themen – Erlebnispädagogik und Glaube, Umgang mit schwierigen Gruppenmitgliedern und Konflikten im Gruppenalltag sowie Spielepädagogik – wurden sowohl theoretisch als auch ganz praktisch beleuchtet. So reichten die einzelnen Einheiten von Schneespielen über Grundlagen des Konfliktmanagements bis hin zu gestaltpädagogischen Übungen. Am Ende waren alle Teilnehmer begeistert, das Faschingswochenende auf diese Weise verbracht zu haben: eine gelungene Kombination aus theoretischem Basiswissen, Praxisbeispielen, religiösen Elementen und dem Transfer zum eigenen Leben, die für die eigene Jugendarbeit vor Ort qualifizieren und motivieren.
Seit vielen Jahren führt das AZ immer wieder JugendleiterInnenschulungen durch, bei denen an drei Wochenenden junge Menschen als Multiplikatoren in der kirchlich-religiösen Jugendarbeit qualifiziert und begleitet werden. Die hohe Nachfrage – auch für den nächsten Kurs besteht bereits eine Warteliste – zeigt, dass doch viele Jugendliche und junge Erwachsene bereit sind, sich im sozialen Bereich zu engagieren. Die Teilnehmer der Kurse, die das AZ in Kooperation mit der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit Weilheim anbietet, sind in ihrer Heimatgemeinde v.a. in der pfarrlichen Jugendarbeit aktiv. So auch Andi (15) aus Benediktbeuern: „Ich bin gerne Gruppenleiter, weil es mir Spaß macht mit den Grüpplingen zu arbeiten. An dem Wochenende im AZ hat mir besonders gefallen, dass ich gelernt habe, wie ich mit schwierigen Situationen besser umgehen kann und dass ich andere Gruppenleiter kennengelernt habe. Nun freue ich mich, die neuen Sachen bei meiner Gruppenarbeit anzuwenden.“
Quelle:
www.kloster-benediktbeuern.de