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09.03.2009
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HANDWERKSKUNST

Deutscher Musikinstrumentenpreis 2009


© messefrankfurt.com
Der Deutsche Musikinstrumentenpreis wird seit 1991 alljährlich zur Musikmesse in Frankfurt am Main verliehen. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an drei Musikinstrumentenbauer aus Markneukirchen, München und Bubenreuth. Der Preis wird jedes Jahr in zwei wechselnden Produktgruppen verliehen. Musikinstrumentenbauer aus ganz Deutschland können ihre Instrumente in den Wettbewerb einreichen.

Diese werden einem harten Auswahlverfahren unterworfen, bei dem, neben der Akustik, Verarbeitung und Spielbarkeit auch das Preis-Leistungsverhältnis bewertet werden.
2009 gehen die Preise in der Kategorie Violine (4/4) an die Geigenbaumeisterin Nele Jülch aus München für ihre Violine „Modell Stradivari“ und an die Ernst Heinrich Roth KG aus Bubenreuth für die Violine, Modell „Passenda“. In der Kategorie F-Tuba erhält den Deutschen Musikinstrumentenpreis das Unternehmen JA Musik aus Markneukirchen für die F-Tuba, Modell B&S JBL Classics 3100WG-L.

In diesem Jahr findet die Preisverleihung am Donnerstag, 2. April 2009, 18:00 Uhr im Café Classic in Halle 1.2 des Frankfurter Messegeländes in Anwesenheit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Dagmar Wöhrl, MdB, statt.

Die beiden prämierten Violinen sind in Anlehnung an die Cremoneser Geigenbaukunst eines Stradivari gearbeitet und zeichnen sich durch die Verwendung von natürlich abgelagerten Hölzern aus. Bei der Lackzusammensetzung greifen beide Geigenbauer auf altbewährte Rezepturen zurück. Beide Violinen lagen in der Endbewertung gleich auf und erhalten gleichberechtigt den Deutschen Musikinstrumentenpreis in der Kategorie 4/4 Violine.

Die F-Tuba des Unternehmens JA Musik wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Jens Björn-Larsen, European Chamber Orchestra und Tubaprofessor in Hannover, entwickelt. Schon über Jahre spielte Björn-Larsen seine größten Erfolge auf seiner B&S F-Tuba 3100W ein. Als es an eine Neuentwicklung ging, lag es also nahe, zusammen mit dem Musiker Verbesserungen und Änderungen vorzunehmen. Dabei wurden die Proportionen neu definiert und das erste Vorsatzventil in ein neues Mundrohr integriert und bleibt trotzdem seinem F-Tuba-typischen Sound treu.

Zur Ermittlung der Preisträger durchlaufen die eingereichten Instrumente ein dreistufiges Prüfungsverfahren durch das Institut für Musikinstrumentenbau: Fünf Musiker bewerten die Instrumente beim Spielen, die Bestimmung der akustischen Eigenschaften der Instrumente verläuft „objektiv ohne Spielereinfluss“ mittels akustischer Messverfahren. In einem dritten Schritt beurteilt ein Sachverständiger die Instrumente hinsichtlich ihrer handwerklichen Verarbeitung.

Quelle: www.messefrankfurt.com


  



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