Als Alternative wird oft UMTS, also Internetzugang per Mobilfunk, genannt. Die verwendeten Funkverfahren sind allerdings störanfällig und in vielen Regionen nicht ausreichend schnell. Die Qualität der Funkverbindung schwankt zudem ständig - hohe Latenzen erschweren die Nutzung vieler unverzichtbarer Internetanwendungen.
Der deutsche Routerhersteller Viprinet zeigt auf der CeBIT nun einen neuen Router, der dieses Problem lösen soll. Der Multichannel VPN Router 300 integriert mit einem modularen System bis zu drei UMTS-Modems. Kombiniert mit SIM-Karten unterschiedlicher Mobilfunkanbieter lassen sich so mehrere Mobilfunknetze parallel gebündelt verwenden. Schwankungen und Ausfälle in einem Einzelnetz sollen so ausgeglichen werden. Die Risikoverteilung auf mehrere UMTS-Anbieter soll für einen dauerhaft stabilen und schnellen Internetzugang sorgen.
In der Praxis sollen sich mit UMTS-Bündelung bis zu 15 Mbit/s im Down- und 4 Mbit/s im Upstream erreichen lassen. Das System sei daher auch gut für mobile Datenanwendungen wie Videoübertragungen geeignet. Auch sei das Gerät durch seinen robusten Aufbau auch für einen standortunabhängigen Einsatz, z.B. bei Messen und Veranstaltungen, prädestiniert. Neben UMTS-Modems sind für den Router auch Einschübe erhältlich, die eine Bündelung z.B. von DSL sowie eine Kombination aus DSL und UMTS ermöglichen. Mit Einstiegspreisen von unter 1.000 Euro soll das Gerät auch für kleine Unternehmen erschwinglich sein.
Viprinet zeigt noch bis zum Sonntag seine Produktneuheit auf dem Messestand C56/1 in Halle 13 im Livebetrieb. Ebenfalls demonstriert wird der bewährte "große Bruder" des Routers, der mit 6 Modemmodulen auf den stationären Einsatz ausgelegte Multichannel VPN Router 1600.
Quelle:
www.viprinet.com