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24.02.2009
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LEBENSGESCHICHTE

Vom Multimillionär zum spielsüchtigen Sozialfall


© mankau-verlag.de
Wer kennt nicht die praktischen Sprudelautomaten, die seit einigen Jahren in fast jedem Haushalt zu finden sind? Bevor die Firma „Sodastream“ von 1993 bis 2000 ihren Siegeszug als Marktführer für die umweltfreundlichen Geräte antrat, sah es alles andere als rosig aus. Klaus F. Schmidt war von Anfang an mit dabei.

Weil er damals gerade keinen Job hatte, ließ er sich breitschlagen, die Vermarktung für die „Wundermaschine“ in einer kleinen Firma zu übernehmen. Das von Cadbury-Schweppes aus England stammende Gerät sollte auf dem deutschen Markt etabliert werden, doch es lief ziemlich schlecht. Keine Aufträge und mehr als 100.000 Mark Schulden drohten die kleine Firma zu ruinieren, bis eines Tages Jean Pütz in der WDR-Hobbythek über die Sprudelmaschine berichtete. Von da an ging es bergauf: Ganz Deutschland wollte den Sprudler haben, sodass sogar die Produktion nicht mehr hinterherkam. In nur fünf Jahren wuchs die Firma von drei auf 70 Mitarbeiter und der Jahresumsatz von nahezu null auf fast 70 Millionen D-Mark. Stress und gesundheitliche Probleme waren allerdings der Preis, den Klaus F. Schmidt für diesen Erfolg zu zahlen hatte, und so entschloss er sich, seine Firmenanteile für fünf Millionen D-Mark an seinen früheren Partner zu verkaufen.

Der ehemalige Schulversager, Schiffssteward, Hochseematrose, Gelegenheitsarbeiter und schließlich erfolgreiche Unternehmer ist ein echter Selfmademan. Getreu seinem von Andrew Carnegie entliehenen Lebensmotto „Gehe dem Erfolg auf den Grund und du wirst Beharrlichkeit finden!“ musste sich der Autodidakt schon von Jugend an mit den Widrigkeiten des Lebens auseinandersetzen und geriet in zahlreiche merkwürdige Situationen. Und dabei stand fast immer seine Existenz auf dem Spiel – alles oder nichts. Vielleicht war das auch der Grund dafür, warum sich der steinreiche Privatier nach seinem Rückzug aus dem Geschäft schon wieder auf ein gefährliches Abenteuer einließ, das ihn schließlich seine Millionen kosten sollte.

Mit einem harmlosen Besuch im Spielcasino nahm das Elend seinen Anfang und endete schließlich für Klaus F. Schmidt fast in der Gosse.

Über seinen erbitterten Kampf gegen die skrupellosen Methoden der staatlichen Spielcasinos, die die Glücksspielsucht ihrer Opfer gnadenlos ausnutzen, haben bereits vor einigen Jahren zahlreiche TV- und Printmedien (BILD, FAZ, ARD, ZDF, SAT.1 u.a.) berichtet. Jetzt erzählt Klaus F. Schmidt seine spannende Lebensgeschichte in der Autobiografie „Nichts geht mehr. Vom Sodastream-Multimillionär zum Hartz-IV-Empfänger“.

Quelle: www.mankau-verlag.de


  



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