Die Markenweinproduzenten sprechen mit ihren Kollektionen häufig junge, weltoffene und genussfreudige Konsumenten an. Für Frankreich durchaus ein Novum sind die fetzigen, englischen Bezeichnungen, nicht selten mit sprachlichern Witz, wie "Queen of Syrah" (Cave de Tain) oder "Vinity Case" (Vignerons de Buzet). Die Etiketten suggerieren Trinkanlässe und emotionale Kontexte, wie "Code Séduction" (Vignerons de Cers Portigagnes) oder "Do you want a French kiss?" (Bordeaux von McConsultant).
Immer mehr Erzeuger setzen auf unkonventionelle Verpackungen. Neuartig gestylte Bag-in-Box-Verpackungen (BiB), edel wirkende Tetra-Paks, Dosen und sogar PET-Flaschen treten in Konkurrenz mit der traditionellen Glasflasche.
An den Erfolg der Rebsortenweine aus Frankreich knüpfen neue Vertreter aus seltenen Rebsorten an: Viognier (Louis Latour) oder Roussanne (Domaine Saint-Justin). Trend Bio: Die nach ökologischen Kriterien bewirtschafte Rebfläche hat sich im vergangenen Jahrzehnt auf 22.507 Hektar vervierfacht. Ob Bio-Crémant (Caves Louis de Grenelle) oder Bio-Beaujolais (Alliance des Vignerons du Beaujolais) - für jeden Geschmack bieten die französischen Erzeuger einen passenden Öko-Tropfen.
Spirituosen und aromatisierte Getränke auf Weinbasis sind ein spannendes Feld für Entdecker, etwa ein Rotwein mit Ahornsirup (Château d'Anglès) oder ein pikanter Caramel-Sahne-Likör, der mit Fleur de Sel verfeinert wurde (Lecomte-Blaise).
Quelle:
www.sopexa.com