Freeriden, der Trend zum Fahren abseits gesicherter Pisten, ist aus den Wintersportgebieten nicht mehr weg zudenken und gehört für viele Sportler zum Wintervergnügen wie der Schnee zum Berg. Wo früher lediglich Tourengeher unterwegs waren, tummeln sich heute Freeskier und Snowboarder um das Abenteuer Winter und Berg zu erleben. Da Gebiete abseits gesicherter Pisten aber auch immer Gefahren wie Lawinenabgang / -verschüttungen bergen, ist es besonders wichtig, über die nötige alpine Erfahrung und eine gute Ausrüstung zu verfügen
Hier knüpft das innovative check your line Infosystem der Kaunertaler Gletscherbahnen und risk´n´ fun an. Es basiert auf Infotafel, die den Wintersportler im Vorfeld für alpine Gefahren sensibilisieren und zu Eigenverantwortung und Reflexion anregen. So soll jeder vor der Abfahrt im ungesicherten Gelände zum generellen Sicherheitscheck sowie zum Einschätzen der eigenen Fahrkompetenz angeregt werden. Während der Abfahrt in den jeweiligen Phasen am Berg werden Freerider dann aktiv begleitet und in die Lage versetzt, entsprechende Situationen kritisch zu hinterfragen.
Verschiedene Tafeln in den Kategorien Ich, Ausrüstung, Gruppe und Alpin bieten eine Checkliste basierend auf Fragen, die sich jeder Freerider vor, während und nach der Abfahrt in ungesicherten Gebieten stellen sollte. Verfüge ich über die nötige Fahrkompetenz (Ich), passt die gewählte Abfahrtvariante zu unserer Gruppe (Gruppe), passt die Hangneigung zur aktuellen Lawinenwarnstufe (Alpin) und bin ich ausreichend ausgerüstet (Ausrüstung)?
Die Standorte der Tafeln sind dabei so gewählt, dass der Freerider vom Lifteinstieg bis hin zum Ende eines 683 Höhenmeter Runs am Kaunertaler Gletscher im unvergletscherten Bereich begleitet wird.
Quelle:
www.lhlk.de