Es wird die Kraftwerks- und Turbinenregelung in den jeweiligen Anlagen in eine gemeinsame, leicht bedienbare Plattform integrieren. Damit können die Betriebs- und Instandhaltungsabläufe der Kraftwerke optimal überwacht und gesteuert werden.
„Die Aufträge aus den USA unterstreichen die führende Position der Siemens-Leittechnik SPPAT3000, die seit der Markteinführung 2005 bereits über 520 Mal weltweit verkauft wurde“, sagte Karlheinz Springer, Leiter der Geschäftseinheit Instrumentation, Controls & Electrical bei Siemens Energy.
In der kohlebefeuerten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage Carneys Point mit einer installierten Leistung von 184 Megawatt (MW) werden zwei Kessel von Forster Wheeler mit dem Prozessleitsystem SPPA-T3000 von Siemens Energy modernisiert. Dem Betreiber, Chambers Cogeneration LP, bietet das neue Kontrollsystem eine flexible Fahrweise, die genau auf den Bedarf der einzelnen Kraftwerksblöcke zugeschnitten ist. Daraus ergeben sich höhere Ausfallsicherheit und geringere Wartungskosten.
Das GuD-Kraftwerk Redding im US-Bundesstaat Kalifornien mit einer Leistung von 135 MW wird vom Energieversorger Redding Electric Utility (REU) betrieben. Siemens modernisiert im Block 5 der Anlage die Leittechnik für zwei Gasturbinen und einen Abhitzedampferzeuger. 2009 ist der Einbau des Prozessleitsystems SPPA-T3000 im neuen Block 6 geplant.
Siemens hat darüber hinaus zwei weitere Aufträge für die Modernisierung der Leittechnik in GuDKraftwerken im US-Bundesstaat New York erhalten: Im Kraftwerk Syracus des Energieversorgers WPS Syracuse Generation sowie im Kraftwerk Beaver Falls von WPS Beaver Falls Generation wird die Leittechnik erneuert. Der Lieferumfang von Siemens umfasst die Modernisierung der Leittechnik für die Gasturbinen in beiden Anlagen. SPPA-T3000 wurde für dieses Projekt ausgewählt, weil es sich nahtlos in die bestehende IT-Landschaft der beiden Kunden integriert, den Betrieb und die Wartung der beiden Anlagen vereinfacht sowie die Zuverlässigkeit der Kraftwerke erhöht.
Quelle:
www.siemens.com