Bei einem Mittelklassefahrzeug mit einem Verbrauch von 8 Litern Super (Durchschnittspreis: 1,25 Euro pro Liter) auf 100 Kilometer und einer jährlichen Laufleistung von 20.000 Kilometern beträgt die Ersparnis bis zu 600 Euro. Die wichtigsten Tipps für eine günstige und dennoch komfortable Fahrt durch den Winter haben die Experten von Castrol zusammengestellt.
- Fahrstil anpassen: Das größte Einsparpotenzial ruht im Gasfuß
des Fahrers. Frühzeitiges Hochschalten (spätestens bei 2.000
Umdrehungen pro Minute), eine vorausschauende Fahrweise und eine
moderate Geschwindigkeit senken den Verbrauch erheblich. Seit
moderne Fahrzeuge mit Schubabschaltung ausgerüstet sind (ohne
Gasgeben wird kein Kraftstoff verbraucht - das Auto "schiebt"
den Motor) lohnt sich auch wieder die Nutzung der "Motorbremse".
Zurückschalten in den Dritten, eingekuppelt an die rote Ampel
heranrollen, den Motor bremsen lassen und sich über 0.0 l/100 km
in der Verbrauchsanzeige freuen - je vorausschauender, um so
besser.
- Professionelle Wartung: Verstopfte Luftfilter, defekte
Lambdasonden oder verschlissene Zündkerzen machen sich durch
einen erhöhten Kraftstoffverbrauch bemerkbar. Die Kosten, die
Autofahrer durch eine ausgelassene Inspektion einsparen, werden
an der Tankstelle somit schnell wieder aufgezehrt. Zehn Prozent
erhöhter Reifendruck senkt den Rollwiderstand und damit den
Verbrauch, ohne den Fahrkomfort nennenswert zu verschlechtern.
Bei Winterreifen ruhig um 20% erhöhen. Falsche Motorenöle können
außerdem die Partikelfilter moderner Diesel-Pkw zusätzlich
belasten und zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch führen - durch
simples Verstopfen oder durch unnötige Regeneration, wenn
zusätzlicher Dieselkraftstoff eingespritzt wird. Unbedingt die
Herstellervorschriften beachten - auch beim Nachfüllen!
- Nach dem Start sofort losfahren: Auch bei niedrigen Temperaturen
brauchen moderne Motoren keine Warmlaufphase. Zusätzliches
Gasgeben ist ebenfalls überflüssig - das Motormanagement regelt
die Kraftstoffzufuhr automatisch. In den ersten 20 Minuten
sollte sich die Motordrehzahl allerdings maximal im mittleren
Bereich bewegen, starke Beschleunigungen sollten vermieden
werden. Dadurch erreicht der Motor die optimale
Betriebstemperatur, ohne dass es zu überproportionalem
Kraftstoffverbrauch und erhöhtem Verschleiß kommt.
- Spartipp Leichtlauföle: Der ADAC bescheinigt Leichtlaufölen ein
Kraftstoff-Einsparpotenzial von bis zu 6 Prozent. Die Mehrkosten
für ein modernes Leichtlauföl der Marken Castrol oder Aral
amortisieren sich somit innerhalb eines Ölwechselintervalls
spielend und sorgen sogar für eine deutliche Nettoersparnis: Bei
einer solchen Verbrauchsreduzierung mit einem Mittelklasseauto
(6% bei 20.000 Kilometer Laufleistung / ein Verbrauch von 8
Liter Super auf 100 Kilometer / 1,25 Euro Durchschnittspreis pro
Liter Kraftstoff) ergibt sich eine Ersparnis bei den Tankkosten
von 120 Euro im Jahr - das entspricht in etwa den Kosten für
einen kompletten Ölwechsel mit einem Leichtlauföl.
- Starterbatterie checken: Eine schwache Batterie ist der
Evergreen in der Pannenstatistik des ADAC. Auch hier können
Leichtlauföle den Unterschied zwischen einem erfolgreichen
Kaltstart und dem Anruf bei der Pannenhilfe ausmachen:
Leichtlauföle reduzieren den Stromverbrauch beim Start um bis zu
25 Prozent und sorgen durch eine schnellere Schmierung aller
beweglichen Teile im Motor für einen schonenden Kaltstart. Bei
einer altersschwachen Batterie hilft jedoch nur noch der
Austausch.
- Ballast verbannen: Dachgepäck- oder Skiträger sind Gift für die
Fahrzeug-Aerodynamik. Sie erhöhen den Luftwiderstand und somit
den Verbrauch um bis zu 15 Prozent. Nach dem Winterurlaub
sollten Dachgepäckträger deshalb sofort demontiert werden.
Quelle:
www.castrol.com