"Deutschland braucht emotionale Motivation" so Mitgründer Alexander Streck. Das jedenfalls entnehme er den zahlreichen Anrufen seiner Kunden, die im CallCenter grundsätzlich mit Du angesprochen und gerne Weltverschönerer genannt werden. So erzählt er von Anrufern, die einen eigenen Weltverschönerungs-Verein für ihre Stadt gründen möchten und modebewussten Frauen, die ihre Freundinnen zum Weltverschönerungs-Abend einladen.
Neben Vivienne Westwood, Boss und Joop würde sich amazy gerne auf dem Catwalk Berliner Fashionweeks in 2009 wiederfinden, um ihre aktuelle Modekollektion auf Mülltonnen der ganzen Welt zu zeigen. "Ganz schnell würden wir der schillernden Modewelt beweisen, wie nicht nur weibliche Models im 90/60/90-Format, sondern auch 60-, 80-, 120-, 160-, 180- und 240-Liter Mülltonnen extravagant geradlinige und farblich ausdrucksstarke Formen annehmen können" so Geschäftsführer André Druschel. Während die beiden Trendsetter schon an der Frühjahr-/Sommerkollektion 2009 arbeiten, laufen die Maschinen bei einer der modernsten Siebdruckereien Europas auf Hochtouren. Dort, wo die Mode für Mülltonnen produziert wird, kennt man seit amazy keinen Feierabend mehr, im 3-Schicht-Betrieb werden täglich Mülltonnenkleider produziert, um dem Ziel des Unternehmens, in 2009 250.000 Tonnen zu "Trendobjekten" zu verwandeln, gerecht zu werden.
Ein Fernsehjournalist habe bei dem Unternehmen schon nachgefragt, wann der Börsengang geplant sei - im Zeitalter der Rezession eine weitere Motivation für das Unternehmen, an die Weltverschönerung zu glauben.
Das kleine Kleid für die Tonne kostet 14,99 Euro, das für große 19,99 und ist in 15 verschiedenen Motiven unter www.amazy.de zu erhalten.
Quelle:
www.amazy.de