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25.11.2008
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GEBURTSTAG

Der Cardiotokograf feiert 40-jähriges Jubiläum


© philips.de
Der Cardiotokograf hat die Geburtenüberwachung revolutioniert. Die Idee stammt aus der Frauenklinik in Düsseldorf, die dieses Jahr 40-jähriges Jubiläum feiert. Es war 1963, als Konrad Hammacher Nacht für Nacht im Keller der medizinischen Akademie zubrachte. Tagsüber hatte er als Geburtshelfer in der Frauenklinik gearbeitet, abends tüftelte er unter Tage an seiner Idee. Er wollte ein Gerät entwickeln, das die kindlichen Herztöne kontinuierlich aufzeichnet und sie in Beziehung zu den mütterlichen Wehen setzt.

Konrad Hammacher hat den Cardiotokografen (CTG) erfunden, ein Gerät, das die Geburtenüberwachung revolutionieren sollte. Heute ist die Geburt eines Kindes ohne den Einsatz eines modernen CTG nicht mehr vorstellbar. Aus diesem Anlass treffen sich heute CTG-Experten in Düsseldorf, um im Rahmen eines Symposiums die Relevanz der Cardiotokografie zu beleuchten und über neueste Entwicklungen und Trends zu diskutieren. Das Symposium begleiten unter anderem Mitarbeiter von Philips Healthcare, die Hammachers Erbe im baden-würtembergischen Böblingen bis heute mit einer Vielzahl von Innovationen weiterentwickelt haben.

1964 hatte Hammacher – damals noch Hewlett-Packard – einen Prototyp übergeben, damit das Unternehmen ihn zur Marktreife führt. Das gelang bereits vier Jahre später, 1968, mit dem HP8020. "Wir wussten aus genug Einzelfallbeobachtungen, dass viele Kinder ohne ein solches Gerät nicht gesund auf die Welt gebracht worden wären.", sagt Otto Gentner, der damals bei Hewlett-Packard an der Entwicklung des Cardiotokografen beteiligt war. Dass es keine bessere Methode zur Überwachung gibt als die Cardiotokografie, davon ist Professor Sabaratnam Arulkumaran, Chefarzt der Gynäkologie des St Georges’ Hospital in London und einer der heutigen Referenten, überzeugt. "Das CTG liefert so zuverlässige Daten, dass der Arzt mögliche Erkrankungen oder Probleme bei der Geburt oftmals früh genug erkennt, um ihnen rechtzeitig vorzubeugen", sagt er.

Heute hilft der moderne Cardiotokograf, Hebammen und Geburtshelfern rund um den Globus, Schwangerschaften und Geburten zu überwachen. "Die Anforderungen und Problemstellungen variieren dabei stark nach dem Entwicklungsstand der einzelnen Länder“, sagt Michael Spaeth, der für das weltweite Marketing im perinatalen Segment bei Philips Healthcare zuständig ist. „In Entwicklungsländern geht es vor allem darum, eine Basisbetreuung zu ermöglichen, in Industrieländern erfordert zum Beispiel die steigende Zahl der Mehrlingsgeburten neue und bessere Überwachungssysteme."

Vor Hammacher hatte das Pinardsche Holzrohr Kindern auf die Welt geholfen, das Hebammen, Geburtshelfer und Ärzte seit 1871 auf den Bauch der Schwangeren pressten, um so die Herztöne des Kindes abzuhören. Die Schwäche der Pinardschen Methode war aber, dass sie nur einen Bruchteil der Herztöne erfasste, weil Hebammen und Geburtshelfer das Rohr aus Zeitgründen nicht dauerhaft benutzen konnten. Dass diese lückenhafte Dokumentation nicht ausreichte, hatte Hammacher oft genug im eigenen Alltag als Geburtshelfer erfahren.

"Seit seinem Prototyp haben wir jede der nachfolgenden Gerätegenerationen stets mit den jeweils verfügbaren Technologien weiter entwickelt", sagt Martin Maier, weltweiter Produktmanager für fetales Monitoring bei Philips. "So haben wir Sensitivität und Performance immer weiter verbessert und vor allem beim Komfort für die Frauen einen großen Schritt nach vorne gemacht.“ Denn den Eltern werde es immer wichtiger, dass sie sich im Kreißsaal wohl fühlen. So produziert Philips in Böblingen bereits seit fünf Jahren kabellose Cardiotokografen,. Die Geburt werde heute anders erlebt, sagt Spaeth, "beide Eltern wollen dabei sein, der Wunsch nach Privatsphäre ist größer und die Technik darf nicht so präsent sein." Geburt sei ein Erlebnis, bei dem die Eltern und vor allem die Mütter sich wohl fühlen sollten.

Quelle: www.philips.de


  



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