Die Gesamtanzahl von derzeit 27 Regional- und Zentrallägern steigt auf 38 pro Jahr fahren die mehr als 1.900 Lkw's der REWE Group von dort rund 965.000 Touren. Die gesamte Streckenleistung der Flotte liegt bei jährlich über 162 Mio. Kilometer.
Die logistischen Anforderungen der Lebensmittelmärkte unter dem Dach der REWE Group unterscheiden sich deutlich: Der Discounter PENNY benötigt andere Logistikprozesse als REWE Supermärkte. Daher werden die Logistikstrukturen und Lagerkapazitäten in Buttenheim erstmals in Deutschland den Erfordernissen angepasst und aufgeteilt. Buttenheim ist das erste Lager, das alle Sortimente für das "Vollsortiment" (REWE) wie Obst & Gemüse, Molkereiprodukte, Frischfleisch sowie das Trocken- und Tiefkühlsortiment unter einem Dach kommissioniert und ausliefert.
"Die Trennung der Logistikstrukturen erhöht die Frische und Verfügbarkeit von Waren in unseren REWE- und PENNY-Märkten. Zudem fahren unsere Lkw’s kürzere Touren und die Auslastung steigt auf über 90 Prozent. Das ist ein wichtiger ökologischer Beitrag, der zudem erhebliche ökonomischer Vorteile mit sich bringt", so Erich König, Generalbevollmächtigter der REWE Group, im Rahmen der feierlichen Lagereröffnung heute (17.11.) in Buttenheim. Der zunehmende Anteil frischer Lebensmittel wie Obst und Gemüse sowie die auf bis zu 15 Stunden verlängerten Öffnungszeiten der Märkte an sechs Tagen pro Woche stellen zusätzlich enorme Anforderungen an die Logistik.
"Mit der neuen Struktur wird die REWE Group jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag sparen und das bei einer gestiegenen Logistikleistung. Zudem ist die REWE Group insbesondere in Deutschland auf Expansionskurs." "Nach der erfolgreichen Übernahme von über 300 Extra-Märkten und dem zwar noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörde stehenden Kauf von rund 330 PLUS-Märkten schaffen wir mit diesen Investitionspaket die logistische Basis für die bis zu 750 Filialen, die wir allein in Deutschland ans Netz gehen lassen werden", kündigte Josef Sanktjohanser, Vorstand der REWE Group, an. Die REWE Group habe den Anspruch, nicht nur die modernste Genossenschaft in Europa zu sein, sondern auch einer des führenden Logistikers der Branche. "Eine hochleistungsfähige Logistik ist das Rückgrad der REWE Group", betonte Sanktjohanser.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie würdigte die Signalwirkung, die von der Eröffnung des Logistikzentrums in Buttenheim weit über die Region ausgehe. "Deutsche Unternehmen verlieren auch im Angesicht wirtschaftlich turbulenter Zeiten nicht den Mut zu Investitionen. Sie vertrauen ihren eigenen Stärken und denjenigen des Marktes. Das ist genau die Haltung, mit der wir wieder in die wirtschaftliche Erfolgsspur zurückkehren werden", so der Bundeswirtschaftsminister.
"Die Investition dieses Vorzeigeunternehmens ist ein deutlicher Beleg für die Attraktivität Oberfrankens sowie Bayerns als führender Logistikstandort. Aufgrund seiner zentralen Lage in Europa schätzen nationale und internationale Unternehmen die ausgezeichneten Möglichkeiten eines schnellen und sicheren Gütertransportes vom Freistaat aus nach ganz Europa. Gerade Oberfranken zeichnet sich neben einer exzellenten Infrastruktur, hochqualifizierten und motivierten Arbeitskräften insbesondere auch durch ein breites Spektrum an Forschungs- und Universitätseinrichtungen wie zum Beispiel die Logistikagentur Oberfranken aus", so Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.
Nach der offiziellen Eröffnung verfügt das 1998 errichtete Lager Buttenheim über eine Fläche von mehr als 40.000 qm und ist damit mehr als doppelt so groß wie bisher (18.000 qm). Aus Buttenheim beziehen rund 160 REWE-Märkte und 60 nahkauf-Märkte in Nordbayern Ware. Der symbolische Spatenstich erfolgte am 19. Februar dieses Jahres. Die Erweiterung ist Voraussetzung für eine verkehrsgünstige Aufteilung des Ausliefergebiets der Region Süd zwischen den Standorten Buttenheim und Eching/Eitting.
Quelle:
www.rewe.de