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30.10.2008
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KLASSIKER

„Der Name der Rose“ als Ravensburger Brettspiel


© ravensburger.de
Über drei Millionen Mal allein in Deutschland hat sich Umberto Ecos Buch ‚Der Name der Rose’ verkauft. Jetzt hat Ravensburger den Roman-Klassiker als aufwändig gestaltetes Gesellschaftsspiel veröffentlicht. In der Brettspiel-Umsetzung von Der Name der Rose haben Franziskanermönch William von Baskerville und sein Schüler Adson von Melk ein Ziel: Sie wollen in einer Abtei an den Hängen des Apennins den Übeltäter entlarven, der hinter einer Serie von mysteriösen Todesfällen steckt.

Doch überall sind geheimnisvolle Vertuscher am Werk. Jeder Spieler erhält die Rolle eines dieser „frommen Spurenverwischer“ zugelost – geheim, versteht sich. Jeder Mönch soll möglichst unauffällig auf dem aufwändig gestalteten Spielplan, der die unterschiedlichen Gebäude der Abtei darstellt, umherwandeln.

Wie im Roman, der sieben Tage umfasst, dauert das Spiel sieben Runden. Die Spieler bewegen alle Figuren in der Abtei. Dabei müssen sie darauf achten, dass ihre eigene Figur unbescholten bleibt: Das bedeutet, sie sollte nur in Gebäuden der Abtei stehen, in denen auch eine Aufgabe zu verrichten ist. Die hohe Kunst der Verschleierung beherrscht am besten, wessen Mönch am wenigsten belastende Indizien – die auf einer entsprechenden Leiste gezogen werden – sammelt. Am Ende kommt die Stunde der Wahrheit: Welcher Spieler hat wohl welchen Mönch verkörpert? Es gewinnt der beste Spurenverwischer - also derjenige, der auf der Indizienleiste am weitesten hinten steht. Doch so einfach ist das gar nicht: Es genügt nicht, sich still zu verhalten; man muss gekonnt auch den Verdacht auf seine Mitspieler lenken.

„Wir wollen unseren Verstand schärfen und den Versuch unternehmen dieses faszinierende Rätsel zu lösen,“ lehrt William von Baskerville seinen Gehilfen Adson – und lädt dazu bei diesem Strategiespiel von Autor Stefan Feld zwei bis fünf Spieler ab zehn Jahren ein.

Quelle: www.ravensburger.de


  



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