Zehn Prozent des mit diesen Artikeln erzielten Wochenumsatzes – mindestens 75.000 Euro – spendet REWE dann im Rahmen lokaler Aktionen in Form von bis zu 100 Lebensmittel-Europaletten an die Tafeln. Dabei werden vor allem Lebensmittel übergeben, die im "Tafel-Alltag" wegen ihrer langen Haltbarkeit eher selten gespendet, aber dringend benötigt werden wie Nudeln, Reis, Zucker, Konserven, Mehl, Salz, Kaffee, Speiseöl, Marmelade und Honig.
"REWE ist seit Jahren der größte Spender von Lebensmitteln für die Tafeln. Mit unserer ersten nationalen Tafel-Woche setzen wir ein Zeichen, dass bedürftige Menschen unser aller Hilfe auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen. Gesunde, ausgewogene und vor allem regelmäßige Ernährung ist für eine wachsende Bevölkerungsschicht keine Selbstverständlichkeit. Mit unserer nationalen Tafel-Woche zeigen wir, dass es für jeden ganz einfach ist, solidarisch zu sein und sich zu engagieren", sagte Jan Kunath, Geschäftsführer der REWE Supermärkte in Deutschland.
"Die Zahl der Menschen, die die Unterstützung der rund 800 Tafeln suchen, steigt stetig. Fast eine Million sind es derzeit. Das bereitet uns große Sorge. Zum einen, weil die Lebensmittelspenden so immer dringender gebraucht werden. Aber vor allem, weil immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen sind. Wir freuen uns, dass die Rewe Group in außergewöhnlicher Weise die Tafeln unterstützt. Eine bundesweite Lebensmittelhilfsaktion wie diese hat es meines Wissens noch nicht gegeben. Wir finden dieses zusätzliche Engagement großartig und hoffen, dass das viele Kundinnen und Kunden auch so sehen", sagte Gerd Häuser, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V.
Die Kölner REWE Group gehört zu den Pionieren unter den Förderern und Unterstützern der deutschen Tafeln und ist heute mit rund 5.000 REWE-, toom- und PENNY-Märkten sowie Zentrallägern der größte Lebensmittelspender der Tafeln in Deutschland. Für ihr tägliches Engagement erhielt der Handels- und Touristikkonzern am 1. Oktober dieses Jahres im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. in Berlin von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen eine Dankesurkunde für ihr langjähriges Engagement für die rund 800 lokalen Tafeln.
Die rund 800 Tafeln sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden. Über 35.000 Ehrenamtliche verteilen diese kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag an mehr als 800.000 bedürftige Menschen, darunter ein Viertel Kinder und Jugendliche.
Quelle:
www.rewe.de