Der Lachs
Es gab Zeiten, da war Lachs in deutschen Flüssen so verbreitet, dass Hausangestellte in ihren Arbeitsverträgen höchstens zweimal pro Woche den Verzehr von Lachs festschreiben ließen. In Zeiten von Industrie und baulichen Veränderungen unserer Flüsse verschwand der Lachs zunehmend und wurde zur Delikatesse. Inzwischen wird er in so genannten Lachsfarmen gezüchtet und ist wieder erschwinglich.
Wilde Lachse werden gegenwärtig nur noch im Nordatlantik, in Amerika und in Eurasien gefangen. Echter Wildlachs hat heute seinen Preis, denn er ist rar. Die typisch rötliche Farbe der Wildlachse entsteht durch den Verzehr von Krebsen und Garnelen, in deren Schalen sich roter Farbstoff befindet. Gezüchteter Lachs erhält die rote Färbung dagegen durch Farbstoffe im Futter.
Ob wild oder gezüchtet, eines haben die Fische auf jeden Fall gemein: Sie sind sehr gesund. Lachs enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren, die helfen können, die Blutgefäße zu schützen und die Cholesterinwerte zu verbessern sowie jede Menge Vitamine und gesundes Eiweiß.
Und auch das haben gezüchtete und wilde Lachse gemein: Sie schmecken einfach fantastisch. Mit den richtigen Rezepten wie dem Lachs-Brokkoli-Auflauf oder dem Lachs-Blätterteig-Strudel aus dem MAGGI KOCHSTUDIO wird die gesunde Fischspezialität garantiert zu einem kulinarischen Hochgenuss.
Die Lachsforelle
Lachsforelle oder auch Anke sind verbreitete Namen für zwei verschiedene Arten von Forellenfischen, die wie der Lachs ein leicht rötliches Fleisch besitzen. Diese Färbung entsteht durch den Verzehr von Bachflohkrebsen. Heute im Handel erhältliche Lachsforellen sind in der Regel gezüchtete, besonders große Regenbogenforellen, die - anders als Lachse - reine Süßwasserfische sind. Lachsforellen werden küchenfertig (ausgenommen) oder als Filet, heiß geräuchert, kalt geräuchert oder „graved" (gebeizt) angeboten. Sie sind wie alle Forellenartigen grätenfrei. Ihr Geschmack ist im Gegensatz zu dem eines Lachses erheblich feiner und milder.
Lachsforellen sind zudem wesentlich fettärmer als Lachse und eignen sich so hervorragend für eine kalorienbewusste Ernährung. Besonders schonend und fettarm ist die Zubereitung in einem Bratschlauch. Wie wäre es zum Beispiel mit Lachsforelle in der Folie mit Thymiansauce? Zubereitet mit der MAGGI Meisterklasse Zitronen-Hollandaise »fettarm« bietet dieses Gericht Genuss ohne Reue.
Der Seelachs
Als Seelachs wird der Köhler oder Kohlfisch bezeichnet, der eigentlich zur Familie der Dorsche gehört. Der Name „Seelachs" entstand aus der Verwendung seines Fleisches als rot eingefärbter Lachsersatz. Ursprünglich hat der Seelachs jedoch ein perlgraues Fleisch, das sich beim Garen weiß verfärbt. Sein zartes Fleisch eignet sich hervorragend zur Zubereitung raffinierter Köstlichkeiten wie Seelachs mit Möhren. Mit einer feinen Kräuter-Sahne-Sauce im Ofen überbacken, entwickelt der Köhler seinen unvergleichlich pikanten Geschmack auf ideale Weise.
Tipps & Tricks zu Fischkauf und Lagerung
• Einen frischen Fisch erkennt man an einem frischen Aussehen: Die Schuppen sind unbeschädigt und glänzend, die Augen klar und die Kiemen leuchtend rot. Zudem fühlt sich das Fleisch fest und elastisch an und riecht angenehm. Frischer Fisch riecht nicht nach Fisch.
• Ganze, ausgenommene frische Fische halten länger als Filets.
• Frischer Fisch sollte unbedingt kühl gelagert (0° bis 1°C) und schnell verarbeitet werden.
• Tiefgekühlter Fisch hält sich im Gefrierfach bis zu fünf Monate und sollte möglichst über Nacht im Kühlschrank aufgetaut werden.
Quelle:
www.maggi.de