Mit Macroplast UK 8340 setzt Henkel konsequent auf die Entwicklung nachhaltiger Klebstofflösungen, die unter ökologischen, qualitativen und ökonomischen Gesichtspunkten einen echten Mehrwert bieten.
Windkraftanlagen müssen eine geforderte Lebensdauer von 20 Jahren ohne aufwendige Reparaturen gewährleisten. Insbesondere an große Anlagen werden hohe Anforderungen an das Ermüdungsverhalten der Rotorblätter gestellt. Zu deren Verklebung werden im wesentlichen Epoxid-Klebstoffe verwendet, die über eine entsprechende Zertifizierung des Germanischen Lloyd (GL) verfügen. Mit Macroplast UK 8340 hat Henkel jetzt als erstes Unternehmen einen GL-zertifizierten Polyurethan-Klebstoff für den Windkraftanlagenbau entwickelt, der den Richtlinien für die Verklebung von Rotorblättern mit duroplastischen Klebstoffen entspricht. Hersteller von Windkraftanlagen profitieren von der neue Technologie durch optimierte Prozesse, gesteigerte Produktivität und niedrige Kosten. Zugleich weiß das zukunftsweisende Produkt von Henkel auch unter dem Nachhaltigkeits-Aspekt zu überzeugen.
Für Anwendungen im Bereich der Windenergie bietet Henkel bereits eine breite Produktpalette, unter anderem UV- und witterungsbeständige Abdichtungen für Stahlturm-Segmente, anaerobe Systeme zur Schraubensicherung sowie verschiedene Klebstoffe für die Komponentenverklebung. Mit dem neuen zweikomponentigen Polyurethan-Klebstoff Macroplast UK 8340 unterstreicht Henkel seine Technologieführerschaft auf dem Gebiet der Kleb- und Dichtstoffe. Im Vergleich zur Epoxid-Technologie etwa bietet der innovative Polyurethan-Klebstoff beim Verkleben von Rotorenblättern deutlich größere Freiheiten während des Herstellungsprozesses.
In der Praxis überzeugt Macroplast UK 8340 durch seine schnelle Aushärtung. Klebstoffe auf Polyurethanbasis reagieren sehr viel schneller als die bisher eingesetzten Epoxidharze und ermöglichen auf diese Weise eine Prozessbeschleunigung, die mit einer deutlichen Steigerung der Produktivität verbunden ist. „Dank einer niedrigeren exothermen Reaktion bei der Verarbeitung des zweikomponentigen Henkel-Klebstoffs wird zudem sowohl die Dauer als auch die Temperatur der Temperungsphase deutlich herabgesetzt, sagt Hartmut Pilz, Markt Manager Wind. Für die Hersteller von Rotorblättern bedeutet das ein erhebliches Einsparungspotential beim Energieverbrauch, das auch unter ökologischen Aspekten positiv in die Gesamtbewertung mit einfließt. Parallel dazu reduziert die Verarbeitung des Klebstoffs bei niedrigen Temperaturen die Entstehung von Spannungsrissen.
Ein weiterer Pluspunkt des neuen PU-Klebstoffs ist sein exzellentes Benetzungsverhalten, das eine erhebliche Verkürzung bei zeit- und kostenintensiver Vorarbeiten wie Schleifen oder Laminieren ermöglicht. Verglichen mit den bisher üblichen Klebstoff-Technologien stellen die vielfältigen Optimierungsmöglichkeiten der Produktionsprozesse durch den Einsatz von Makroplast UK 8340 eine neue Dimension bei der Herstellung von Windkraftanlagen dar. Die innovative PU-Technologie von Henkel verbessert die Wirtschaftlichkeit des gesamten Herstellungsprozesses und setzt auch in punkto Nachhaltigkeit neue Maßstäbe.
Quelle:
www.henkel.de