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28.08.2008
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ZUSAMMENARBEIT

BASF spendet 100.000 Moskitonetze in Myanmar


© basf.de
BASF spendet im Rahmen der Hilfsaktionen nach dem Zyklon Nargis in Myanmar 100.000 INTERCEPTOR®-Moskitonetze. Das Unternehmen schickte 75.000 Moskitonetze über die bekannte britische Hilfsorganisation The MENTOR Initiative in das Krisengebiet, weitere 25.000 Netze über das thailändische Rote Kreuz.

Auch wenn der Zyklon Nargis bereits im Mai über dem Land wütete, ist die Gefahr für die Bevölkerung in den von der Katastrophe betroffenen Gebieten bei weitem nicht gebannt. Dort gibt es immer mehr Fälle von Malaria und Dengue-Fieber. Während die Wassermassen langsam abfließen, finden die Stechmücken in den neu entstandenen Feuchtgebieten ideale Brutbedingungen. Dadurch kommt es zu einer massiven Ausbreitung der Anopheles-Mücken und damit auch zu einer vermehrten Übertragung von Malaria auf den Menschen. Die Verteilung und der Einsatz von INTERCEPTOR®-Moskitonetzen ist eine wichtige Notfallmaßnahme, um das steigende Infektionsrisiko zu bekämpfen. Diese Netze eignen sich dazu besonders wegen ihrer Depotwirkung: Auch nach 20-maligem Waschen töten sie noch Stechmücken ab.

„Wir arbeiten mit The MENTOR Initiative schon seit Jahren bei wichtigen Malariakontrollprogrammen zusammen”, erläutert Egon Weinmüller aus dem Bereich Öffentliche Gesundheitsvorsorge von BASF. „Die Organisation besitzt für Hilfsmaßnahmen bei solchen Katastrophen das nötige Know-how und auch die entsprechenden lokalen Netzwerke, um unsere Produkte zur Malariakontrolle direkt zu den Menschen in Not zu bringen und auch sicherzustellen, dass sie richtig eingesetzt werden. Als wir begriffen, dass sich die Lage in Myanmar verschlimmern würde, waren wir sofort bereit, unseren Beitrag zur Verbesserung der Situation für die notleidende Bevölkerung zu leisten.“

Wie Richard Allan, Leiter von The MENTOR Initiative, erklärt, „ist Malaria die wichtigste Todesursache in Myanmar. Die Übertragung von Malaria wird in den überschwemmten Gebieten des Ayeyarwady-Deltas und rund um Rangun stark zunehmen und bei unzureichender Kontrolle viele Krankheits- und Todesfälle verursachen.“ In dieser Situation ist der Einsatz aller Experten gefragt, die die Ausbreitung der Erkrankung verhindern können. „Der Beitrag von BASF wird begeistert angenommen“, betont Allan. „In den am schwersten von der Überflutung betroffenen Gebieten gibt es weder eine ausreichende Kontrolle der Anopheles-Mücken noch andere Prophylaxestrategien gegen Malaria. Für viele Menschen sind INTERCEPTOR®-Moskitonetze die einzige sichere Schutzmaßnahme gegen Malaria und Denguefieber.“


Quelle: www.basf.de


  



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