Ab Ende November zieht der Coca-Cola Santa Claus mit den Weihnachtstrucks in deutsche Städte ein und verbreitet das einzigartige Gefühl von Weihnachten. Dann werden nicht nur Kinderherzen höher schlagen, wenn Kerzenschein und Plätzchenduft das Haus erfüllen, Geborgenheit, Besinnlichkeit und Wärme das Herz beglücken und Wünsche in Erfüllung gehen.
„Lieber Santa, ich wünsche mir zu Weihnachten …“
Der Ursprung des Beschenkens geht in die Zeit des Wundertäters St. Nikolaus (ca. 280-351 n. Chr.) zurück, der als Bischof von Myra (heutige Türkei) Kindern und Hilfsbedürftigen durch seine Gaben half. Er wurde als Schutzpatron der Kinder verehrt und ihm zu Ehren wurden die Geschenke bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts noch an seinem Todestag (6. Dezember) verteilt. Je nach Region hieß der Nikolaus auch „Sinterklaas“, „Zinterklos“ oder „Sünnerklaas“, was sich in den USA dann zum heutigen Santa Claus entwickelte. Im Laufe des 18. Jahrhunderts schritt die Weiterentwicklung vom Nikolaus zum Santa Claus als Gabenbringer mehr und mehr voran. Der hat sich zur Aufgabe gemacht Kinderherzen an Weihnachten höher schlagen zu lassen, indem er Wünsche in Erfüllung gehen lässt. Ganz gleich wie er genannt wird, ob Father Christmas, Weihnachtsmann, Babbo Natale, Papá Noel oder eben Santa Claus – Weihnachtswünsche sind bei ihm richtig aufgehoben. Und darüber ist man sich wohl in der ganzen Welt einig: Weihnachten, Geschenke und Santa Claus gehören einfach zusammen.
Über das Aussehen des gutmütigen alten Herren war man sich jedoch lange Zeit weniger einig.
Von der Werbeidee zur Symbolfigur für Wärme und Güte
Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts zog man Santa Claus wahlweise blaue, braune, rote oder goldene Mäntel an. Und zur Mitte des 19. Jahrhunderts galt der Mantel noch nicht einmal als typisches Santa Claus-Gewand. Denn im Jahre 1835, als z.B. die Bezeichnung „Weihnachtsmann“ in Heinrich Hoffmann von Fallerslebens „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ zum ersten Mal namentlich erwähnt wurde, trat der weihnachtliche Gabenbringer noch im Bischofsgewand auf. Auch das im 19. Jahrhundert bekannte „Väterchen Winter“ lies die Gestalt des heutigen Santa Claus nur wenig erahnen. Zwar hatte auch er einen langen weißen Bart und einen mit Pelz besetzten (jedoch blauen) Mantel, doch sollte sein Äußeres vor allem die Kälte des Winters und weniger die Wärme und Güte der Vorweihnachtszeit ausstrahlen.
1931 erhielt Santa Claus dann seine heute als typisch und traditionell geltendes Aussehen, als The Coca-Cola Company in Atlanta, den schwedisch-amerikanischen Zeichner Haddon Sundblom damit beauftragte Santa Claus für ihre Weihnachtskampagne zu gestalten. Sundblom schuf einen liebenswerten Santa Claus zum Anfassen, mit gütigem, pausbäckigem Gesicht, langem weißen Rauschebart, gekleidet in den Coca-Cola Farben mit rotem Mantel, weißem Pelz, schwarzem Gürtel und schwarzen Stiefeln. Modell stand ihm dabei ein weißhaariger, pensionierter Coca-Cola Verkaufsfahrer mit verschmitztem Lächeln und rosigen Wangen. Aus der ursprünglichen Werbeidee ist bis heute eine weltweit bekannte Symbolfigur geworden, die Wärme und Güte ausstrahlt. In dieser großväterlichen und vergnügten Manier bereichert der Coca-Cola Santa Claus seit nunmehr 77 Jahren das Fest der Liebe.
Persönlich kennen lernen kann man den Coca-Cola Santa Claus im Rahmen der diesjährigen Weihnachtstour. Mit seiner rot-weiß glänzenden Weihnachtstruck-Kolonne fährt er quer durch Deutschland und verbreitet das Weihnachtsgefühl.
Quelle:
www.coke.de