Das Rennen gewann Rosenreihe aus dem Gestüt Wittekindshof des Dortmunder Unternehmers Hans-Hugo Miebach, und zwar nach einem ungemein spannenden Rennverlauf. Erst auf den allerletzten Metern der 2 200 Meter-Distanz sicherte Topjockey Andrasch Starke den Sieg, nachdem er mit seinem Pferd 200 Meter vor dem Ziel noch in aussichtsloser Lage festgesessen hatte.
Das einzigartige Jubiläum im Galoppsport wollte sich niemand entgehen lassen. Das Europa-Gruppe-I-Rennen ist das traditionsreichste Stutenrennen in Deutschland und findet seit 2006 unter dem Patronat von Henkel in Düsseldorf statt. Der Henkel-Renntag um den Preis der Diana zählt aus diesem Grund seit zwei Jahren zu den herausragenden in der deutschen Galoppsportszene. Die Gesamtdotierung dieses seit 1857 ausgetragenen Rennens lag bei 656 000 Euro. Zu mehr als 80 Prozent aufgebracht aus den Nenngeldern der teilnehmenden Ställe. Es war damit das höchstdotierte Stutenrennen aller Zeiten in Deutschland und das finanziell zweitwertvollste Rennen des Landes. Es gehört zur Topkategorie des internationalen Turfs, der Gruppe-I-Rennen.
In diesem Jahr wurden Jockeys aus 11 Ländern für die 19 Pferdeladys als Reiter gemeldet. Der ganz große Start in einer ganzen Reihe prominenter Reiter war eindeutig Michael Kinane. Der Ire gehört seit Jahrzehnten zu den prominentesten Jockeys der Welt. Mit seinen 49 Jahren und über 3 000 Siegen in aller Herren Länder. Auf Salve Germania musste er allerdings mit einem der hinteren Plätze Vorlieb nehmen.
Top-Jockey Andrasch Starke war der Held des Tages, denn er schaffte es auf den allerletzten Metern des Rennens, die scheinbar verlorene Partie aus dem Feuer zu reißen: Nachdem er mit seiner Stute 200 Meter vor dem Ziel noch scheinbar rettungslos im Pulk der Pferde festzusitzen schien, fand er urplötzlich doch noch einen Durchschlupf und konnte Rosenreihe verblüffend schnell auf Touren bringen. Meter um Meter flog sie an die Führenden heran und überlief schließlich die schon vermeintlich sichere Siegerin Lady Marian. Dritte wurde die Mitfavoritin Baila me vor Tres Rapide. Starke hat den Preis der Diana nun schon zum fünften Mal gewonnen.
Umrahmt wurde das Sportereignis von einem innovativ und liebevoll gestalteten Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie, das Henkel traditionell bei diesem Renntag ausrichtet. Hier konnten Besucher jeden Alters den Unternehmensslogan „A Brand like a Friend“ wirklich hautnah erleben.
In diesem Jahr wurde die Rennbahn einmal mehr zur Henkel-Erlebniswelt. Auf dem beliebten Markenparcours konnten die Besucher bei zahlreichen Mitmachaktionen die Marken und Innovationen der Henkel-Welt erleben. Die Damen konnten sich von den Henkel-Experten einer fachkundigen Beratung zum Haarstyling unterziehen, auch eine Hautanalyse war am Stand des Unternehmensbereichs Kosmetik und Körperpflege möglich. Auch Tipps rund um die Themen Waschen und Kleben erhielten die Besucher in den einzelnen Zelten des Markenparcours.
Anlässlich des 130-jährigen Standortjubiläums von Henkel in Düsseldorf, gab es in diesem Jahr erstmals ein Ausstellungszelt, in dem Jugendliche an einem Wissenswettbewerb teilnehmen konnten. Wer die richtigen Antworten auf die Fragen zur Historie von Henkel wusste, konnte eines von 20 Bewerbungstrainings gewinnen.
Besonders beliebt beim Publikum war der in diesem Jahr neu eingerichtete Picknickbereich mit freiem Blick auf die Rennbahn. Hier war jeder willkommen, der zumindest eine Picknickdecke dabei hatte, ganz im Ascot-Stil die Zeit zu verbringen und das bunte Treiben auf der malerischen Galopp-Rennbahn zu beobachten. Mindestens genauso heiter ging es im Kinderland zu. Die kleinen Gäste konnten sich richtig austoben, ob auf der Hüpfburg oder beim Ponyreiten. Neu in diesem Jahr war die Action-Area direkt neben dem Henkel-Kinderparadies. Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene konnten hier auf dem Aero-Trimm, auf Trampolinen und an einer modernen Kletterwand ihre Fitness testen.
Unter dem Motto „Ihre Stimme für einen guten Zweck“ hatten die Besucher die Möglichkeit eines von drei sozialen Projekten auszuwählen, das ihnen besonders am Herzen liegt. Für jeden Gast, der den Henkel Smile-Stand besuchte und dort seine Stimme abgab, spendete Henkel einen Euro. So kamen insgesamt rund 20 000 Euro für die drei Henkel Smile -Projekte zusammen.
Schon der Name des Siegerpferdes im Rennen um den Preis der Diana im Jahr 1876 – dem Gründungsjahr von Henkel – machte deutlich, was heute mehr denn je für den „Henkel-Renntag um den Preis der Diana“ gilt: Vergiss mein nicht.
Quelle:
www.henkel.de