Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beauftragte die Zollfahndung mit den Ermittlungen. Diese ergaben, dass ein schon seit zwölf Jahren in Deutschland lebender 38-jähriger Kambodschaner einen regen Handel mit gefälschten Markenartikeln dieses Unternehmens über eine Internetplattform betreibt. Nachforschungen ergaben, dass er bei mehr als 400 Verkäufen einen Umsatz von über 10.000 Euro erzielte. Bei der Lieferadresse handelte es sich um die Adresse seiner Schwester, die ihn ständig mit Nachschub versorgte.
Letzte Woche durchsuchten die Zollfahnder seine Wohnräume und konnten weitere 30 zum Verkauf vorbereitete markengefälschte Textilien sowie 800 Euro, vermutlich Verkaufserlöse, sicherstellen.
Außerdem wurde festgestellt, dass er an seinem Arbeitsplatz in über 70 Fällen hochwertige Tonerpatronen und Präzisionswerkzeuge entwendet und im Laufe der Jahre für mehr als 4.000 Euro ebenfalls über eine Internetplattform verkauft hatte.
Quelle:
www.zoll.de