Bessere Töpfermethoden und Verschlüsse - der Holzstopfen wurde im 17. Jahrhundert durch den Korken ersetzt - sorgten für längere Haltbarkeit. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts ließen sich Adelige ihre Heilwässer in Tonkrügen, die sich langsam zum Massenprodukt entwickelten, per Kurier an den Hof liefern.
Blieb Mineralwasser lange Zeit ein Luxusgut, trugen gegen Ende des 19. Jahrhunderts die besseren Verkehrsbedingungen durch die rasche Ausweitung des Eisenbahnnetzes sowie die Möglichkeit, Glasflaschen in großer Stückzahl preiswerter industriell zu fertigen, zu seiner Verbreitung bei.
Der Tonkrug wurde also abgelöst. Verwendet wurde u.a. die "Klickerflasche" (1872 von einem Briten patentiert) mit einer Glaskugel, die der Kohlensäuredruck als Verschluß gegen eine Gummidichtung drückte. Als wieder verschließbare Flasche setzten die Mineralwasserfabriken zunehmend eine Flasche mit dem 1877 patentierten Klappdeckelverschluss ein. Als "Leihflasche Deutscher Brunnen" konnte sie nach dem 2. Weltkrieg in ihrer standardisierten Form von allen Brunnenunternehmen verwendet werden. 1969 folgte ihr die heute noch verwendete "Perlenflasche" als "Brunneneinheitsflasche" mit dem Drehverschluss.
Ein individueller Weg zur Marke
1978 füllte Christinen als erster Mineralbrunnen eine 0,33 Liter-Leichtglas-Recycling-Flasche ab – die bis heute erfolgreiche Quickdrink-Flasche. Weil die Brunneneinheitsflasche einem individuellen Markenauftritt nur wenig Chancen ließ, wagte daher Christinen 1984, wieder als erster deutscher Mineralbrunnen, mit einem Individualgebinde zunächst den Schritt in die Gastronomie.
Die Christinen Premium-Blauglasflasche in der 0,25 Liter Größe in Tropfenform für natürliches Mineralwasser wurde vorgestellt. Ein Konzept, das im Laufe der Jahre das Bild der Marke prägen sollte. Der Erfolg dieser Innovation ermutigte das Unternehmen, 1990 mit einer 0,75 Liter Premium-Blauglasflasche für Mineralwasser in den Handel zu gehen. Die erste Haushaltsflasche im ästhetischen Design. Parallel blieb zunächst die Brunneneinheitsflasche 0,7 Liter für Mineralwasser und Erfrischungsgetränke mit im Sortiment. 1999 schließlich wurde komplett umgestellt, und auch alle Erfrischungsgetränke wurden in Christinen-Premiumflaschen abgefüllt.
PET als Konsequenz
2001 schließlich zog Christinen auch beim neuen, überaus erfolgreichen Packungsmaterial PET die Konsequenz, die Christinen-typische Tropfenform auch bei diesem Material einzusetzen, zunächst in 0,5 Liter, dann in 1,0 Liter. Im Herbst 2002 wird nun mit dem "TrinkSnack" das Christinen-PET-Sortiment mit der 0,33 Liter Premium-Tropfenformflasche abgerundet.
Quelle:
www.christinen-brunnen.de